Das COMMENCAL META AM macht sich einen Namen




Wenige Tage nach der Veröffentlichung unserer neuen META AM 29 Modelle kamen die TEAM- und RIDE-Versionen, zeitgleich mit der Einführung der brandneuen RockShox ZEB Enduro-Gabel, auf den Markt. Nachdem die französische Zeitschrift „Enduro Tribe“ das META AM 29 TEAM getestet hatte, kommt hier das Fazit.

 





META AM 29 TEAM

Shock :
RockShox Super Deluxe Ultimate, 160 mm

Fork : RockShox Zeb Ultimate, 170 mm

Brakes : Sram Code RSC

Wheels : DT Swiss, montage spécifique

6 models, 4 sizes 

 

 



Der Journalist Antoine Hoffman beginnt mit der neuen Optik des Rahmens:

„Die jüngste Generation der COMMENCAL META TR & AMs haben den gleichen Rahmen, mit einigen Unterschieden. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des Konzepts, das bereits in den vergangenen Jahren verwendet wurde, aber mit einigen Unterschieden, die einen Blick wert sind. (....) Das Oberrohr ist jetzt gerade und aus einem Stück und das Sitzrohr hat einen größeren Durchmesser. Diese Konstruktion ermöglicht es, die Dimensionen der Dämpfer An- und Umlenkungen zu vergrößern und somit die Brücke zwischen den Sitzstreben zu entfernen. Der Hintergrund dieser Anpassung ist es, Steifigkeit und Flex des Fahrwerks anders zu kontrollieren. Das bedeutet, dass sich das Fahrwerk und der Hauptrahmen auch beim Bremsen weniger verformen.“

Offensichtlich war die Vorstellung der RockShox ZEB ein Gesprächsthema:

„Die RockShox ZEB setzt den Trend fort, den die Marke vor einigen Jahren begonnen hat. Mehr Support zu Beginn des Federwegs, mehr Ausnutzung des gesamten Federwegs und eine geringere Steifigkeit“, erklärt der Journalist, bevor er über die Verwendung eines Luftdämpfers spricht, was für ihn logische Konsequenz war. Kein Wunder also, dass wir die COMMENCAL META AM Reihe vor allem mit Luftdämpfern ausgestattet vorfinden. Darunter auch das Flaggschiff, die Team-Version, die wir hier in unseren Händen halten. Dieser Dämpfer im Heck ist definitiv das, was am besten zur RockShox ZEB passt.“

Von der Geometrie bis zum Fahrwerk erkannte Antoine Hoffman schnell die Unterschiede zwischen dem AM und dem TR:

„Ein um 5 mm längerer Reach (490 mm bei Größe L), ein deutlich höherer Stack (+ 20 mm an der Gabel / + 5 mm an den Buchsen), ein um 1° flacherer Lenkwinkel (63,5°), ein längerer Radstand (+ 27 mm) und ein erhöhtes Tretlager (+ 12 mm). Am Ende haben wir ein COMMENCAL META AM, das sich auf dem Papier wirklich von seinem kleinen Bruder unterscheidet“.

Der erste Test des META AM 29 TEAM, wie auch des META TR 29, fand in ‚Terres Noires‘ in Digne-les-Bains, Frankreich, statt:

„Was in erster Linie offensichtlich ist, ist die bekannte Kombination von Flex und Steifigkeit, die das COMMENCAL META, ob TR oder AM, zu einem Erfolg macht. Was den Rahmen betrifft, so scheint es dem zu entsprechen, was wir von DT-Laufrädern kennen – steif in dem Sinne, dass sie sich noch verformen können, aber nicht so steif, dass der Fahrer sich damit herumschlagen muss.“

Und schließlich zeigt das META AM 29 gerade bei Abfahrten all seine Qualitäten:

„Bei gleicher Geschwindigkeit erlaubt das AM es einfach laufen zu lassen und erfordert weniger: weniger Grip, weniger Körpereinsatz, weniger Vorsicht und weniger Engagement. Dies kann für die Vorsichtigeren mehr Komfort bedeuten, die Wagemutigeren kann es dazu verleiten beim schneller und härter fahren die Grenzen auszuloten. Wenn das Gelände rau und anspruchsvoll ist, haben wir nicht den Eindruck, dass auch tatsächlich zu fahren. Eine Wurzel in die entgegengesetzte Richtung? Ein unvermeidbarer Stein? Ein versteckter Fels hinter einer Stufe?! Was auch immer! Mit diesem Bike kein Problem ... “



Der Tester Antoine Hoffman ist von der neuen Generation META AM 29 überzeugt und sagt abschließend:

„Das COMMENCAL META AM setzt Maßstäbe! Meiner Meinung nach ist es erst das zweite Bike in mehr als einem Jahrzehnt des Testens, was diesen Grad an Präzision erreicht hat. Es ist fast ein Zeichen für eine neue Ära. Auf jeden Fall ein neuer, wichtiger Meilenstein und definitiv ein zuverlässiges Bike.“

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Einige Wochen später testete ein anderer EnduroTribe-Journalist, Tom Garcia, das META AM 29. In einem ausgiebigeren Test, nach mehreren Monaten hinter dem Lenker, sind hier seine Eindrücke:

„Ich werde keine Umwege machen: Wenn das Terrain hart wird, die Hänge schräg und steil, Wurzeln herausstechen, sich Spitze und scharfe Steine in den Weg stellen oder nassen Platten beim geringsten Licht leuchten – das COMMENCAL META AM 29 überquert all dies, ohne mit der Wimper zu zucken! Es rutscht nie abrupt ab, es vibriert nie nach einem Einschlag, ich fühle mich nie überrascht, weil es niemals wackelig ist oder andersherum, mich aus der Kurve wirft ... Ich bleibe auf Kurs und halte meine Linien mit Leichtigkeit. Kurz gesagt, es ist einfach zu fahren und in Harmonie mit seinem Fahrer.“

„Wir alle wissen, dass COMMENCAL Stellung bezogen hat; sie befürworten Aluminium, Karbon ist nicht ihr Fall! Die Verbindung zwischen der Aluminiumkonstruktion des META AM 29 und seinem Verhalten herzustellen ist also systematisch, aber nicht offensichtlich ... Tatsächlich ist es die Arbeit an Flex und Steifigkeit, die die Qualität des COMMENCAL META AM 29 Rahmens ausmacht. Die Kontrolle dieser beiden Parameter – frontal, lateral, und torsional – verleiht ihm das gewünschte Verhalten. Es ist steif genug, um Präzision zu bieten, gut zu funktionieren und um das Terrain ablesen zu können, ist aber nicht übermäßig steif, um den Komfort zu erhalten.“

„Wenn wir es wagen, ihm die Sporen zu geben, belohnt das COMMENCAL: Es vermittelt den Eindruck, dass wir vorankommen und hilft uns dabei, etwas Neues oder Dinge auf eine neue Art und Weise zu tun und zu erreichen! Gibt es etwas lohnenswerteres?“

„Es ist eines dieser Enduro-Bikes, die schwieriges Gelände leichter machen ... eins von denen, die Vollkarbon-Bikes – zu Preisen im fünfstelligen Bereich – in den Schatten stellen, die oft auch viel zu steif sind, für die ‚normalen‘ Fahrer, die in Europa unterwegs sind.“


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Singletrack Reporter Andy Sykes testete im Oktober 2020 ebenfalls das META AM 29 Team. Das Fazit des britischen Magazins fällt ebenso positiv aus.

„Bei technischen Anstiegen hat mich das META AM 2021 überrascht. Nicht, weil es sich in eine magische Bergziege verwandelt und von selbst klettert, sondern weil man damit technische Anstiege leichter bewältigen kann, als es der Federweg von 170 mm und der Reach von 495 mm vermuten lassen. Der steile Sitzwinkel, die überarbeitete Hinterbau-Kinematik und die am Boden klebenden Schwalbe-Reifen sind das Trio schlechthin, sie führen zu massenweiser Traktion und Vorwärtsdrang am Berg.“




„Eines Montags bin ich mit meinem älteren META gefahren. Ich fuhr dieses Bike, bis ich todmüde war. Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr angestrengt, aber ich fühlte mich schnell, und die Zeit hat das bewiesen. Es war meine schnellste Zeit. (...) Meine erste Fahrt auf dem 2021 META AM – auf einem Bike, das ich noch nie zuvor gefahren bin und mit einem Fahrwerk, was nicht ganz auf mich eingestellt war – war ganze fünf Sekunden schneller als meine schnellste Zeit auf dem alten Bike. Das neue META AM ist phänomenal!“

„Das 2021 META hat es in sich. Entwickelt, um mit Warp-Geschwindigkeit bergab zu fahren und um die technischsten Etappen der EWS zu bezwingen. Kein Wunder, dass sich meine lokalen Trails auf diesem Biest zahm anfühlen! Es verschlingt sie im Ganzen.“



In seinem Fazit ist Andy ebenso überzeugt wie sein Kollege von Enduro Tribe:

„Das COMMENCAL META AM 2021 glänzt in schnellen, steinigen und ruppigen Sektionen. Ebenso liebt es Steilhänge und isoliert den Fahrer von all den fiesen Stufen und Drops durch einen riesigem Reach und das ausgewogene Fahrwerk, mit sattem Federweg. Es ist länger als viele andere Bikes da draußen, so dass man es fast schon um die Kurven werfen muss. Wenn nicht, verliert man an Geschwindigkeit. Richtig eingeteilt belohnt das META mit einer Menge Grip und Geschwindigkeit.


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Das META AM 29 wurde auch in der südlichen Hemisphäre vom bekanntesten Magazin in Australien und Neuseeland getestet, [R]evolution Magazine. Auch hier fallen die Beurteilungen besonders positiv aus!

„Wie man an den Spezifikationen schon erkennen kann, ist dieses Fahrrad so konstruiert, dass es auch die gemeinsten und härtesten Trails bewältigt, die es vor die Laufräder bekommt. Es wurden keine Kosten in Bezug auf Qualität, Langlebigkeit und Leistung der Komponenten gescheut, die zusammen mit der raffinierten Optik des Rahmens und dem Schwarz-Weiß-Farbschema für ein Paket gesorgt haben, das nicht nur richtig cool aussieht, sondern auch wirklich gut funktioniert.“

„Das META AM wird als Enduro-Rennmaschine gebaut und vermarktet. Es ist auf Geschwindigkeit ausgelegt. Wenn Abfahrten genau dein Ding sind, du aber auch richtig in die Pedale treten willst, dann ist das META AM genau das Richtige für dich. Mit diesem Bike könnt ihr so ziemlich alles machen. Es ist kein XC-Bike, aber wenn ihr Enduro-Rennen, Parkrunden, DH- und/oder Freeride fahrt und dabei nur ein einziges Bike besitzen wollt, dann sucht nicht weiter.“

„Wir waren in einigen rauen Kurven und Schräghängen wirklich erstaunt, wie die Front uns wie auf Schienen durch diese Abschnitte führte. Gerade wenn man dachte, dass das Vorderrad nachgibt, gräbt sich der Reifen ein und fährt einfach durch. Zusammen mit dem feinfühligen Hinterbau folgte das Heck gut nach und die größeren Kontaktflächen der 29er sorgten dafür, dass COMMENCAL ein Fahrrad produziert hat, das sich erstaunlich gut fahren lässt. Das Bike hängt sich nicht an eckigen Kanten auf, liefert dem Gummi jede Menge Grundlage für Grip, hält den Schwung wirklich gut aufrecht und fühlt sich bei hohen Geschwindigkeiten super stabil an. Für ein Bike dieser Größe fährt es sich überraschend wendig und agil. Nicht nur, dass es wirklich schön und leise zu fahren ist, es gibt auch kein Problem mit Kabelgeklapper. Keine Überraschung, dass dieses Bike eine ganze Reihe von Rennen gewonnen hat, denn wir können diese Waffe in einem Wort zusammenfassen: ‚schnell!‘ (...) In unseren Büchern hat sich das neue COMMENCAL META AM 29 definitiv einen Platz auf der Liste der ‚besten Fahrräder des Jahres 2020/2021‘ verdient.“