Thibaut Daprela – Hofft für Fort William zurück zu sein


Vor einigen Tagen teilte uns Thibaut Daprela mit, dass er sich beim DH-Cup in Brioude (Frankreich) am rechten Knie verletzt hat.
Die Folge ist, dass der Fahrer des COMMENCAL Muc-Off Teams die ersten vier Läufe der World Cup Serie verpassen könnte.
Er gibt uns weitere Details über die Situation.

COMMENCAL: Wie geht es dir?

Thibaut Daprela: Mir geht es großartig. Mein Knie funktioniert wieder sehr gut und mein Zustand verbessert sich von Tag zu Tag.
Ich bin wirklich zufrieden. Ich kann normal gehen aber mit einer Schiene, um große Bewegungen zu vermeiden, die meine Genesung beeinträchtigen würden.

C: Was ist passiert?

TD: Es war während des DH World Cups in Brioude, Frankreich, Anfang des Monats.
Es ist ein Rennen, an dem wir mit dem Team teilnehmen, bevor wir die Saison beginnen.
Der Unfall war ein bisschen dumm, es passierte während des Trainings am Samstagnachmittag.
Ich war nicht besonders schnell und in einer Kurve stieß mein Knie gegen einen Stein am Streckenrand.
Ich konnte nicht mehr weiterfahren und am Sonntag nicht starten.

C: Wie lautete die Diagnose?

TD: Kreuzbandriss im rechten Knie. 
Zum Glück ist es nicht ganz gerissen und der Meniskus nicht betroffen, so dass sich mein Knie etwas bewegen konnte.
Es bleibt stabil und heilt gut, das ist im Moment das Wichtigste.

C: Wie verläuft die Genesung?

TD: Ich habe sehr schnell mit Physiotherapie begonnen, damit meine Genesung so schnell wie möglich von Statten geht.
Ich kann meinen Oberkörper noch trainieren, um stark zu bleiben und fit für die Rückkehr zu sein.
Der Chirurg hat mir vier Monate Pause verordnet ...
Heute bin ich in guter Verfassung und der Arzt hat mir gesagt, dass ich, wenn alles gut geht, in zweieinhalb Monaten wieder richtig anfangen kann.
Selbst wenn die Situation im Moment positiv ist, ziehe ich es vor vorsichtig zu sein, um mich gut zu erholen.
Ich werde nicht zu früh zurückkehren. Es ist wichtig, dem Körper die Zeit zu geben, die er braucht, um mit der Situation fertig zu werden.

C: Die Weltmeisterschaft beginnt nächste Woche (zum Zeitpunkt des Interviews), ist das nicht zu hart?

TD: Ehrlich gesagt, nein. Ich habe kein Problem damit.
Ich sage mir, solche Dinge passieren, das ist einfach Pech!
Es ist ja nicht so, dass ich einen großen Fehler gemacht hätte.
In diesem Fall würde ich gerne etwas mehr tun. Ich habe schon viel krassere Stürze ohne Probleme überstanden.
Nicht negativ sein ist wichtig, das ist schlecht für die Genesung.

C: Sind mit dieser Verletzung deine Ziele für die Saison anders?

TD: Nein, ganz und gar nicht. Ich werde World Cup Läufe verpassen, aber wenn ich zurückkomme, wird sich nichts ändern.
Es ist nicht undenkbar, sich für Maribor (2. bis 3. Mai) oder Lošinj (9. bis 10. Mai) vorzubereiten, aber noch ist nichts sicher.
Ich hoffe realistischerweise, dass ich für Fort William (6. bis 7. Juni) zurück sein werde.
Was die Ziele betrifft, so wird dies meine erste Elite-Saison sein.
Also werde ich versuchen so viel Erfahrung zu sammeln wie möglich und so konstant zu sein wie möglich.
Sich die Top 10 oder Podiumsplätze vorzustellen, ist ein bisschen albern, ich hoffe aber in jedem Rennen unter die Top 20 zu kommen.
Ich trainiere noch, damit ich physisch bereit für die Rückkehr bin.

C: Wegen des Coronavirus wurde der erste Lauf des Weltcups abgesagt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass andere folgen. Wie siehst du das?

TD: Niemand hat bisher irgendwelche Informationen darüber ...
Bei all den Menschen aller Nationalitäten, die eine Weltmeisterschaft zusammenbringt, werden vielleicht ein oder zwei weitere Runden abgesagt.
Das ist sicher für niemanden toll. Für mich würde es aber bedeuten, dass ich weniger Rennen verpasse (lacht)!

 
 


       

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